Samstag, 04. Februar 2012
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Strom von der Sonne, ein Geschenk des Himmels
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Solarstrom,PhotovoltaikDie Sonne ist das Zentrum unseres Sonnensystems, und sie ist ein riesiger Kernreaktor: In ihrem Inneren wird durch die Verschmelzung von Wasserstoff zu Helium bei Temperaturen um 15 Millionen Grad Energie gewonnen. An ihrer Oberfläche herrschen immerhin noch Temperaturen von rund 5700 Grad Celsius. Von dieser Oberfläche, der Photosphäre, strömen Licht und Wärme.
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Unsere Erde steht unter diesem guten Stern.  Denn nur dank der Sonne ist auf der Erde Leben möglich. Ein einziger Quadratmeter der Sonne strahlt so stark wie eine Million Glühbirnen. Dank innovativer Technologien kann diese Energiequelle  der Sonne in Zukunft einen immer größeren Beitrag dazu leisten,  die Energieversorgung der Menschen zu sichern.
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Bereits 1839 entdeckte der französische Physiker Becquerel den photovoltaischen Effekt.  Der Begriff „Photovoltaik“ setzt sich aus dem griechischen Wort  für „Licht“ und dem Namen des Physikers Volta zusammen.
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So funktioniert eine Solarstromanlage:
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Alles was man braucht ist ein geeignetes Dach. Wenn die installierte Anlage dann in Betrieb ist, liefert sie mehr als 25 Jahre lang umweltfreundlich Strom.
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Das Dach:
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Zwar kann man Solarmodule auch gut an Fassaden anbringen oder freistehend installieren, doch die im Privatbereich typische Form der Installation ist die Anbringung der Module auf dem Dach. Entscheidende Voraussetzung ist die Ausrichtung des Daches in Richtung Süden  (Südost – Südwest). Auch die Größe der freien Dachfläche spielt eine Rolle: Mindestens 10 m2 sollten es schon sein. Und selbstverständlich darf auf die Solarmodule die meiste Zeit des Tages kein Schatten fallen.
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Das Prinzip:
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Ein typisches Photovoltaik-System besteht aus einer Anzahl miteinander verschalteter Solarmodule. Die darin integrierten Solarzellen, bestehend aus kristallinem Silizium, wandeln das einfallende Sonnenlicht in Gleichstrom um. Die einzelnen Module haben – je nach Größe – eine Leistungvon 100 bis 280 W und eine Größe von 1 bis 2,5 m2. Als Faustregel gilt: Um eine Leistung von 1 kW* zu erzeugen, benötigt man ungefähr 10 m2. Auf dem der Sonne zugewandten Dach eines typischen Privathauses von 30 bis 50 m2 lässt sich demnach eine Leistung von 3 bis 5 kW installieren. Die mit einer solchen Anlage übers Jahr erzeugte elektrische Energie(2500 – 5000 kWh) entspricht dem typischen Jahresstromverbrauch einer drei- bis vierköpfigen Familie.
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* Die Leistungsangaben in „kW“ sind immer „kWp“-Angaben (Kilowatt-Peak): Leistung bei Standard-Testbedingungen.  
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Ein Selbstläufer:
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Die Solarstromanlage erzeugt über das ganze Jahr Strom aus Sonnenlicht und das nicht nur an sonnigen und klaren Tagen. Auch an bewölkten Tagen kann Strom geerntet werden, wenn auch mit niedriger Leistung. Der auf dem Dach erzeugte Gleichstrom wird über ein Kabel zu einem Wechselrichter geführt und hier zu Wechselstrom umgewandelt. Dieser Strom wird von einem separaten Einspeisezähler erfasst und in das öffentliche Stromnetz geleitet. Dafür erhält man vom örtlichen Stromversorger eine gesetzlich festgelegte Vergütung, die durch das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) geregelt ist. Bei dieser Verfahrensregelung besteht also keinerlei Risiko.

Jede Kilowattstunde, die erzeugt wird, kann 20 Jahre in das Netz eingespeist werden und das vom Gesetzgeber garantiert. Den eigenen Strombedarf bezieht man weiterhin aus dem Netz des örtlichen Stromversorgers.

Die Verbreitung dieser Technologie ist daher ökologisch wie ökonomisch sinnvoll. Wer eine Solarstromanlage betreibt, leistet aktiv einen persönlichen Beitrag zum Schutz unserer aller Erde, denn er trägt dazu bei, dass dadurch die Produktion von Kohlendioxid vermindert wird.
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Unabhängig von steigenden Energiekosten:
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Eine vierköpfige Familie verbraucht pro Jahr in etwa den Strom, den eine 5kWp-Photovoltaik-Anlage produziert. Wenn pro kWp (Abkürzung für Kilowatt-Peak; Spitzenleistung) 4.500 bis 6.000 Euro Kosten veranschlagt werden, kommt eine Gesamt-Investitionssumme von etwa 23.000 bis 30.000 Euro zusammen für eine fertig montierte Photovoltaik-Anlage inklusive Module, Wechselrichter, Montagegestell, elektrische Verkabelung, Planung und Installation. Durch die Investition in eine Solaranlage macht man sich somit unabhängig von immer weiter steigenden Energiekosten. Man verdient  mit einer Photovoltaik-Anlage sogar regelmäßig Geld.
 

Praktizierter Umweltschutz:
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Die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom ist mittlerweile eine Technologie mit hoher Akzeptanz. Denn die Photovoltaikanlage erzeugt weder Lärm noch Abgase. Innerhalb weniger Jahre hat die Anlage die zu ihrer Herstellung benötigte Energie selbst wieder erzeugt.
Eine netzgekoppelte PV-Anlage besteht im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten:
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1: PV-Generator (mehrere PV-Modulein Reihen- und Parallelschaltung mitMontagegestell) 
2: Gleich- und Wechselstromverkabelung 
3: Wechselrichter 
4: Zähleinrichtung (Einspeisezähler). 
5: Gerät zur Ertragskontrolle (Datenlogger) – optional 
6: Innerer Blitzschutz - optional nutzt.
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Die Vorteile:
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Bilanz und Fazit PhotovoltaikDie Investition in eine Solarstromanlage ist eine überzeugende Lösung. Nach einigen Jahren hat sich die Investition amortisiert und es wird ein monatlicher Gewinn erzielt. Zu dieser Rendite kommt das gute Gefühl, etwas für die Umwelt und somit für unseren Planeten getan zu haben. Der Energieversorger nimmt den von der Anlage erzeugten Solarstrom ab – und das 20 Jahre lang zu einem garantierten Preis. Bei Bedarf kann man sogar die Anlage zinsgünstig finanzieren. Sowohl Geschäftsbanken als auch Förderbanken bieten die Photovoltaik Finanzierung zu günstigen Konditionen an.
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Fazit:
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Wer auf die Sonne setzt schützt die Umwelt und verdient bares Geld. Die Investition in eine Photovoltaikanlage ist somit eine kluge Wahl.die Innotionskraft dieser Zunbranche.
Der Weg zur eigenen Anlage:
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1. Als ersten Schritt sollten Sie die folgende Checkliste durchgehen: 
Idealerweise erfüllt Ihr Wohngebäude folgende Kriterien
 
Ich habe ein Dach mit mindestens 10 m2 Fläche. Auf dieser Fläche können ca. 1 kW Leistung installiert werden.
 
Meine Dachfläche hat eine südliche Ausrichtung (Süd-Ost bis Süd-West).
 
Mein Dach hat eine Neigung zwischen 20° und 50°.
 
Auf die vorgesehene Dachfläche fällt über die meiste Zeit des Tages kein Schatten (z.B. durch Bäume, Schornsteine oder Gauben, Antennen usw.).
 Auch wenn diese Kriterien nur zum Teil erfüllt sind, kann sich eine Solarstromanlage dennoch wirtschaftlich lohnen. Zur Überprüfung stehen im Internet eine Menge Wirtschaftlichkeitsrechner zur Verfügung.
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2. Lassen Sie sich in jedem Fall von einem Fachhändler/Fachhandwerker (Solarteur) beraten: 
Vereinbaren Sie einen Termin und lassen Sie sich ein komplettes Angebot
inklusive Installation und aller notwendigen Komponenten erstellen. Holen Sie weitere Angebote von anderen Solarteuren ein. Lassen Sie sich Referenzanlagen benennen. Recherchieren Sie im Internet. Hier gibt es verschiedene  Foren die sich mit Photovoltaik beschäftigen. 
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3. Falls Sie Ihre Solarstromanlage finanzieren wollen, setzen Sie sich mit Ihrer Hausbank in Verbindung. Fragen Sie dort nach günstigen Konditionen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) für Solarstromanlagen.

4. Ihr Solar-Fachhändler kümmert sich um die Installation der Anlage und auch um den Anschluss an das Netz des örtlichen Stromversorgers.

5. Bevor Sie endgültig als Betreiber eines Solarstromkraftwerks die Sonne für sich arbeiten lassen, erkundigen Sie sich bitte bei ihrem Fachhändler oder Energieversorger, welche Netznutzungsverträge und Einspeiseverträge abgeschlossen werden müssen. Ihren eigenen Strombedarf beziehen Sie weiterhin von Ihrem Energieversorger.

6. Setzen Sie sich ggf. mit Ihrem Steuerberater in Verbindung. Informieren Sie sich dort über weitere finanzielle Vorteile einer Photovoltaikanlage (Mehrwertsteuerrückerstattung, Abschreibungsmöglichkeiten, Umsatzsteuer usw.).
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Vorteile auf einen Blick:

Mit einer Photovoltaikanlage  zeigen Sie, dass Sie zukunftsorientiert denken und Ihren persönlichen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten möchten.
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Das ansprechende Design eines Solarstromkraftwerks auf Ihrem Dach wertet Ihr Haus optisch auf.
 
Ihre Solarstromanlage benötigt kaum Wartung, da es keine
Verschleißteile gibt. Die Module reinigen sich bei Regen selbst. Dank des modularen Aufbaus kann Ihre Solarstromanlage jederzeit erweitert werden.
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Durch die garantierte Vergütung über 20 Jahre können Sie Ihre
Solarstromanlage wirtschaftlich betreiben.
 

Toplisten

ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche Photovoltaik-Topliste Umweltenergie-Top100

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