| Mittwoch, 17. Februar 2010 um 08:24 Uhr |
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Solarstromanlagen bleiben rentabel Betreiber von Photovoltaikanlagen, die das Licht der Sonne in Strom umwandeln, müssen sich auf eine Kürzung der Zuschüsse einrichten. Betroffen sind Anlagen, die ab April dieses Jahres ans Netz gehen. Bislang wurden jedem Anlagenbetreiber 39 Cent/kWh bei 20-jähriger Laufzeit garantiert. Stoppt nun die 15-prozentige Kürzung den Photovoltaikboom? Neue Konditionen Die Kürzung der Vergütung für eingespeisten Solarstrom von 39 auf 33 Cent ist nach der Meinung von vielen Experten verfassungswidrig, weil sie gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz verstößt, das Änderungen nur am Jahresanfang zulasse. Es kann aber noch schlimmer kommen: Eine weitere Kürzung ist für Anfang 2011 vorgesehen, und wenn die Zahl der neuen Anlagen in diesem Jahr über 3 000 liegt, könnte die Subvention weiter reduziert werden. Ende des Booms? Wird also die Reduzierung der Zuschüsse den Solarboom beenden? Nein, meinen zumindest viele Politiker. Die Energieerzeugung mittels Photovoltaik bleibt nach ihrer Ansicht auch in Zukunft eine „Lizenz zum Gelddrucken”. „Eigenverbrauch” lautet das Zauberwort. Wird der produzierte Strom nämlich teilweise selbst verbraucht, gibt es vom örtlichen Energieversorger 22,76 Cent/kWh. Die restliche Energie wird weiterhin ins Netz eingespeist. Diese Pauschale soll noch um fünf Cent erhöht werden. Voraussetzung ist aber der Einbau eines Eigenverbrauchszählers, der misst, was rein und was raus geht. Bislang ist diese Möglichkeit noch auf Anlagen beschränkt, die eine maximale Leistungsgrenze von 30 Kilowatt aufbringen. |
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